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Hinweise zur Gestaltung und Ausstattung des Außenbereichs

Detailierte Hinweise zur Möblierung siehe unter Möblierung

Ein Außenbereich als Ergänzung des Fachraumsystems ist in gewisser Hinsicht etwas Besonderes, man könnte fast sagen ein Luxus, der leider erst noch recht selten realisiert wird. Dennoch wird hier dafür geworben, eröffnet er doch unterrichtliche Möglichkeiten, die über das hinausreichen, was in den anderen Fachfachraumbereichen so nicht oder nur ansatzweise durchgeführt werden kann.
Aufgaben, für die ein Außenbereich prädestiniert ist, sind unter anderem solche der Bautechnik, größere Demontageprojekte (z. B. die Demontage von Verbrennungsmotoren), die sehr viel (meist öligen) Schmutz erzeugen oder auch Arbeiten, die Staub, Lösungsmitteldämpfe oder Rauchemissionen nach sich ziehen.
Der Außenbereichs sollte ca. 60 – 80 m² umfassen und direkt an den ebenerdigen Technikfachraum anschließen. Sein Bodenbelag muss wasserdurchlässig, eine Überdachung ist nicht von Nöten, es sei denn gegen zu starke Sonneneinstrahlung ein mobiles Sonnensegel oder eine Pergola. Durch gärtnerische Maßnahmen kann der Außenbereich abgeschirmt werden und unbefugtes Betreten erschwert werden.

Arbeitsbereich
für:
– Schleif- und Lackierarbeiten
– Demontagearbeiten (z. B. Verbrennungsmotoren)
– großvolumige Montagearbeiten
– Arbeiten mit Beton und Gips
– lärmintensive Arbeiten (Trenn-/ Winkelschleifer, Metall treiben, …)
– Löten mit Gasbrennern
– Schweissen

Experimentierfeld
– Messungen (Photovoltaik, Abgas, …)
– Versuche und Erprobungen (Roll-, Schwimm- und Sinkversuche, …)

Ausstattung

  • Elektrische Versorgung
    – 230 V
    – von innen schaltbar
  • Wasseranschluss mit Wanne
    – von innen absperrbar
  • Sondermüllbehälter für brennbare Abfälle

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